Willkommen im "Kapitel 47"

Ein Projekt? ein Foto-Tagebuch? Auf jeden fall ein ganz großes stück meiner Welt!

Dem Gefühl von "Unterknipsung" im Alltag entgegen zu wirken und auf die kleinen Dinge des Lebens zu achten, habe ich am 8. Dezember 2021 mit einem persönlichen Fotoprojekt begonnen. Ich postete seit diesem Tag jeden Tag ein Foto aus meinem Alltag und schrieb einen Text dazu. Mal ausführlicher, mal nur ein Wort.

 

Auf die anfängliche Frage in der Planungsphase, auf welcher Plattform ich meine "Bilder des Tages" zeigen möchte, gab es im Grunde nur eine logische Antwort: Instagram.


Wie soll ich sonst mitbekommen, dass Andere meine Bilder sehen, die Texte lesen und was sie darüber denken?

 

Heute, 28 Bilder und eine ganz besondere Podcast-Folge später, denke ich anders darüber. Nicht über das Projekt an sich, sondern über die Plattform.

 

"Eine Einladung: 365 Tage in 52 Wochen ...so geht es entspannt!" Das ist der Name der ersten Folge des Jahre 2022 vom Podcast "Fotografie tut gut" von und mit Falk Frassa. Diese hörte ich früh morgen, während ich die Pferdeäpfel der Nacht vom Reitplatz aufsammelte. Ein ähnliches Projekt eine andere Herangehensweise. 

In den vergangenen 28 Tagen habe ich durchaus wahrgenommen, wieviel Zeit es kostet jeden Tag ein Foto zu posten. Importieren, in Lightroom bearbeiten, in Photoshop einen Rahmen drum, damit es im Feed auch ja gleichmäßig toll aussieht, exportieren, Text schreiben und dann beides in Instagram hochladen. Da kommen schätzungsweise schon ca. 30 Minuten pro Tag zusammen. Von der Zeit, in der ich mir tagsüber schon Gedanken bezüglich des Textes gemacht habe, mal ganz zu schweigen.

 

Die Idee, die Falk aufgegriffen hat, passt da scheinbar besser zu meinem wöchentlichen Zeitkontingent. Ein Mal pro Woche werden sieben Bilder mit einem Text dazu gepostet. Das sollte pro Woche in weniger als 3,5 Stunden machbar sein.

 

Der Entscheidung nicht nur die "Post-Frequenz" zu ändern, sondern auch die Plattform zu wechseln, war dann auch schnell getroffen, als Falk sagte (und das ist jetzt kein Zitat sondern im Kopf ein wenig zusammengefegt):

 

Wertvolle Bilder brauchen einen adäquaten Rahmen. Sie brauchen mehr Platz, als ein Handydisplay oder ein Tablet bietet. Erst auf einem großen Monitor kommen sie richtig zur Geltung. Recht hat er.

 

Den letzten Kick, den ich noch brauchte, war musikalischer Art. Falk spielte in diesem Podcast ein Lied von Purple Schulz. Wenn Du nicht weißt, wer das ist, bist Du deutlich jünger, als ich. Jedenfalls hat dieser deutsche Musiker, noch ein anderes Lied geschrieben, welches ich mir heute eher aus versehen über Spotify angehört habe. Es heißt: Wohin willst Du gehen?. Ich wette, nahezu jeder von uns findet sich im Text wieder. Ein kleiner Auszug daraus:

 

Vom Photoshopping so geschlaucht

hast 20 Anläufe gebraucht

für ein Lächeln das perfekt passt in deine Welt

Sogar dein Frühstück ist gestylt

Es wird verfolgt, es wird geteilt

Du überlegst den ganzen Tag was anderen gefällt
 

Nun kennst Du also die Entstehungsgeschichte von "Kapitel 47".

 

Der Start wird am 6. Januar 2022 sein. In der Regel werde ich mich freitags gemütlich hinsetzen, die Bilder der vergangenen Woche ansehen, aussuchen und mit einem Text als Blogartikel hier veröffentlichen. Es werden mal längere, mal kürzere Texte sein. Mal zu einem bestimmten Thema und mal tagebuchähnlich. Und oft werden die Bilder auch einfach nicht zum Text passen, weil ich den Alltag ja nicht themenbezogen fotografiere, sondern so, wie er mir vor die Füße fällt. 

 

In erster Linie mache ich das wirklich für mich. Wenn Du aber Lust hast und Dir meine Bilder und Texte gefallen, dann freue ich mich über Deinen Besuch, die Zeit und Aufmerksamkeit, die Du mir schenkst. Und falls Du magst, kannst Du unter dem jeweiligen Artikel einen Gruß oder Deine Gedanken hinterlassen. Ich würde mich freuen.

Beste Grüße
Andreas

Zwei Hinweise habe ich noch für Dich.

In jedem Artikel findest Du einen Song, den ich mag, der mir wichtig ist oder der irgendwie zum Artikel passt. Den jeweiligen Song habe ich im Artikel verlinkt. Die Sammlung aller Songs findest Du in meiner Spotify-Playlist genau HIER.

Ich freue mich über jeden Kommentar und Gedanken von euch. Ich werde auch alle Kommentare (meist freitags) beantworten. Allerdings ist es so, dass ihr darüber nicht benachrichtigt werdet, denn eine direkte Antwort lässt der Webseitenanbieter blöderweise nicht zu. Das heißt, ich schreibe genauso einen Kommentar als "Gast", wie ihr. Solltest Du also einen Kommentar hinterlassen, schau gern wieder rein, damit Du meine Antwort auch mitbekommst. 

Kommentare: 4
  • #4

    Andreas Christiansen (Mittwoch, 05 Januar 2022 19:46)

    @Sabrina
    Vielen Dank für Dein Lob. Es freut mich auch, dass Du über die Story von Falk zu mir gekommen bist. Manchmal funktioniert dieses Social Media doch irgendwie. :)

    Ich finde Deine Idee mit den ausgedruckten Fotos und dem Tagebuch sooooo gut. Ich weiß nicht, auf welche Druckkosten Du kommst. Bei Instax (ich habe den großformatigen Drucker) komme ich auf 1 EUR pro Bild. Aufs Jahr gerechnet ein nicht ganz günstiges Tagebuch. Auf der anderen Seite absolut einzigartig und mit ganz viel Charme. Ich drücke Dir die Daumen dafür und verstehe auch, dass Du es lieber nicht zeigen möchtest.

    Ich freue mich, wenn Du hier ab und an mal reinschaust. Die neuen Blogartikel werde ich auf jeden Fall über Insta verlinken. Um Dich zu erinnern. ;)

    Liebe Grüße
    Andreas

  • #3

    Andreas Christiansen (Mittwoch, 05 Januar 2022 18:44)

    @Henning
    Vielen Dank für Dein Vorhaben meinem Projekt zu folgen.

    Den ersten "Hasenfuß" auf dieser Plattform habe ich schon gefunden: Ich kann über meinen Anbieter nicht direkt auf eure Kommentare antworten. Ich frage mich ernsthaft, wie man so eine Funktion "vergessen" kann...

    Ich gehe mal davon aus, dass Du dann nur von meiner Antwort erfährst, wenn ich Dich über Insta drauf stoße oder Du selbst guckst. Beides echt nicht optimal.

    Ich mache diese Art von Projekt auch zum 3.Mal. Und was den Austausch über Insta angeht, sind meine Erfahrungen ähnlich. Aber was nützen mit 30 Herzchen von den selben Menschen ohne Austausch? Nichts. So bin ich wenigstens plattformunabhängig und kann mich textlich mehr austoben.

    Am Ende müssen wir vielleicht echt mal weg von dem, was Purple Schulz in dem Lied singt. Hör mal rein. Das lohnt sich. Und man weiß wieder, wofür man sowas eigentlich macht. Für sich.
    Beste Grüße

  • #2

    Sabrina (Mittwoch, 05 Januar 2022 11:35)

    Hallo Andreas,
    ich bin durch die Story von Fotografie tut gut auf deinen Instagram Account und deinen Blog gestoßen. Erst mal ein großes Lob für deine Fotos, die gefallen mir sehr gut!
    Auch ich starte demnächst mein „365 Tage Projekt“, aber nicht öffentlich sondern nur für mich und zwar in der Form, dass ich eine Art Tagebuch anlege. Jeden Tag soll es ausgedrucktes Foto dazu geben, habe mir extra einen Handy Drucker bestellt, der gleich ankommt � Dazu ein richtig schönes Notizbuch. Mein Ziel ist es ein tägliches Abendritual einzuführen. Das Ganze auf Insta zu machen, kommt für mich nicht in Frage, das wäre mir in dem Fall viel zu persönlich.
    Nichtsdestotrotz hast du eine neue Followerin gewonnen und ich bin gespannt, wie dein Projekt auf dem Blog sein wird.
    Liebe Grüße aus der Eifel
    Sabrina

  • #1

    Henning @spanpro_schmidt (Mittwoch, 05 Januar 2022 08:11)

    Ich kann den Wechsel der Plattform verstehen. Auch ich mache ein 365 Tage Projekt (nicht zum ersten Mal) und habe Insta als Plattform gewählt. Dabei habe ich kaum Reichweite, im Schnitt vielleicht 25-30 Likes. Weiß auch nicht, wie man das ändert. Aber auf einem Blog wäre die Reichweite bei 0 und dafür ist es mir zu wenig Austausch.
    Werde deinem Projekt folgen.
    LG Henning

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Ich habe kein Studio, mache auch KEINE Passbilder und bin aber meistens erreichbar. Wenn nicht  melde ich mich zurück, wenn Du eine Nachricht für mich hinterlässt. Am besten per What'sApp/Signal/Telegram.